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Erfolgreiche Kranzniederlegung in München – 200 Vertreter des Weltbananentums stören nur geringfügig PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Ulrich B.   
Montag, 17. November 2008

Kranz Es gab viele Spekulationen im Vorfeld: Beehrt die Apfelfront am 15.11.2008 nun München oder nicht und scheitert der Versuch des Fallobstes eine Gegenkundgebung in der Innenstadt anzumelden am Kreisverwaltungsreferat & den Gerichten oder nicht.
Erleichterung machte sich dann aber schnell in der Bevölkerung breit als der Gau München mit Unterstützung von Kameraden aus Memmingen & Schweinfurt sich zunächst am Goetheplatz Gehör verschaffte und mit schmissiger Musik & viel guter Laune den Wermutstropfen der nun doch erscheinenden Wehrmachtsbefürworter vergessen lies.

Während die Kleingeister des braunen Mobs - nachdem sie festgestellt hatten, dass am Goetheplatz seit unserer Präsenz nichts mehr zu erreichen war - unter Polizeischutz  den direkten Weg zur Sonnenstraße suchten, nahmen wir einen kleinen Umweg und einen kurzen Stopp im „Gasthaus zur güldenen Schwalbe“ in Kauf in der Hoffnung durch diesen Zeitaufwand  die Sonnenstraße leer und bereit für unsere Kranzniederlegung zu finden. Doch wie wurden wir enttäuscht. Das braune Täterfallobst hatte sich entschlossen auf uns zu warten und einigen Bürgern war das lange Stehen dann doch zu anstrengend geworden und hatten sich hingesetzt.
Nun ja optimale Voraussetzungen für eine angemessene Kranzniederlegung waren das nun nicht gerade, vor allem da wir von einer eifrigen Floristin gebeten wurden doch jenseits der Straßenbahngleise zu bleiben, da unsere Anwesenheit mit Musik die Leute animieren könnte zu tanzen und sie Angst hat, dass die Gleise kaputt gehen. Also blieben wir jenseits der Gleise und waren uns doch der Aufmerksamkeit der Bevölkerung & der Systempresse sicher, die in ehrfurchtsvoller Scheu unseren Reden lauschten und mit eifriger Erwartung der Kranzniederlegung des „Münchner Freudenkranzes“ folgten. In purer Begeisterung und ehrlicher Verehrung für Alf Thum unseren Führer erstarrten sie angesichts dieser heiligen Handlung und als ob sie seit Äonen nichts gegessen hätten labten sie sich an den Apfelringen, die ihnen in einer Eucharistie-Handlung gegeben wurden.


Doch auch der heiligste Moment hat irgendwann ein Ende und so beschloss die Apfelfront die Verkündung an einen weiteren Ort zu tragen. Gerade begann der Propagandaminister mit seiner Rede, gerade hatte sich der Gauleiter am Isator eingerichtet, gerade war das Volk herbeigeströmt, da kam auf die Frontkämpfer eine neue Aufgabe zu. Umnachtet von den Geistern des Weltbananentums und doch im Inneren auf der Suche nach Erlösung hatte sich das Fallobst entschieden der Apfelfront zu folgen und bezog genau ihr gegenüber Stellung. Ungeachtet der akustischen (das Singen muss noch ein bisschen geübt werden und die Redebeiträge, nunja…)  wie optischen (die Stilsicherheit auch) Belästigung wurde erneut der Kranz niedergelegt und erneut die frohe Botschaft des Boskop unter das Volk gebracht.
Und wie sollte es anders sein, wie auch schon am Goetheplatz erkannte das Fallobst, dass München der Apfelfront und nicht seiner kruden Propaganda folgt und gab auf. Exakt zwei Minuten länger blieb der Gau München & seine Kameraden um dem Volk eindrucksvoll zu zeigen wie man mit Demonstrationen solcher Organisationen umgehen soll: Früher kommen und später gehen.

 


 


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