Purple Hearts FDÄ München - Fallobst zu Mus!
Main Menu
Home
Gästebuch
Foto Galerie
Kontakt zu uns
Impressum
Login Form





Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren
Syndicate
Newsflash
Bundesparteitag der NPD am 25.05.2008 in Bamberg - Zeigt wer die wahre nationale Kraft ist!!
 
Maischlacht 2009 in Ulm – um Ulm – und um Ulm herum PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von Pressevertreter   
Sonntag, 10. Mai 2009
Albert wusste es: Dumme Menschen

 Schon Albert Einstein wusste es... (Bild:schwarzerblog.de)

Es war ein Tag mit Höhen und Tiefen. Mit schönem Wetter, vielen grünen Männchen und jeder Menge Apfelringe.

Angefangen hat der Tag für die meisten Boskopisten viel zu früh. So mussten die Münchner Kameradinnen und Kameraden teiweise um 6 Uhr aufstehen um rechtzeitig um 8.15 zum Treffpunkt am Hauptbahnhof zu kommen.

Wie schon des Öfteren hatten wir uns entschlossen, mit der Grünen Jugend zusammen anzureisen – was sich in Ulm als äußerst kluger Schachzug entpuppte. Denn nach einem Blick auf die Fahnen „unserer“ Grünen lotsten uns die grünen Männchen vor dem Bahnhof um den Kessel herum. So konnten wir uns umgehend den Kameradinnen und Kameraden aus Franken und Württemberg anschließen und zunächst einmal die Toiletten im Restaurant „Zur goldenen Schwalbe“ aufsuchen.

Nach ein paar angedrohten aber selbstverständlich nicht erteilten Platzverweisen und „Humba“ verließen wir zügig und in Marschformation den Bahnhofsvorplatz. Komischerweise folgte uns ein beachtlicher Teil des gemeinen Volkes...

Mit den besten unsere besten Parolen marschierten wir also vor dem Ulmer Münster auf und schwärmten zum Flieger-Verteilen aus. Einer der DGB-Organisatoren fand uns leider gar nicht toll, und wollte Team Green davon überzeugen, uns allen Platz- am Besten sogar Stadtverweise auszusprechen. Er war der Meinung wir würden das Volk abschrecken und wären rassistisch, sexistisch und sowieso überflüssig – Team Green zum Glück nicht! Leider mussten wir wegen dieses Zwischenfalls eine Stunde lang auf einen ihrer Vorgesetzten warten, der dann immer noch nicht erschienen war. Dennoch durften wir (nun durch Tomatensuppe und diverse andere Dinge gesättigt und durch Polonese aufgemuntert) weiterziehen.

Da es in Ulm nicht so wahnsinnig viele verschiedene Haupt-Schauplätze gab, landeten wir erneut am Bahnhofs-Vorplatz, wo wir die Menge mit Konfetti und „Ihr seid nur ein Karnevals-Verein“ unterhalten haben. Inzwischen waren endlich auch die Vertreter des Weltbananentums abmarsch-bereit. Wir entschlossen uns, den Bahnhofsvorplatz wieder zu verlassen, um uns an einer anderen Stelle der Fallobst-Route zu positionieren. Wie sich später herausstellte, ist uns dadurch der Spaß mit den Wasserwerfern entgangen.

Nichts Böses ahnend marschierten wir an unserem Ziel angekommen unaufhaltsam auf die vorderste Reihe zu. Leider konnten sich genau in diesem Moment ein paar Idioten (man möge mir diesen – dennoch durchaus berechtigten – Ausdruck verzeihen) nicht zurückhalten und gingen mit ihren Fahnenstangen auf die Polizei-Pferde los. Das (und fliegende Flaschen, brennende Container etc.) fand Team Green alles andere als toll und stürzte sich auf alles, was nicht schnell genug davonlaufen konnte.
Unsere Bilanz: eine tapfere Kameradin im Krankenhaus – sie hatte auf Grund einer Kollision mit einem der Pferde eine Kopfverletzung erlitten. Außerdem mehrere rote Augen und Gesichter, die wir aber selber behandeln konnten und einige blaue Flecken.
Wir bewundern an dieser Stelle den Heldenmut der Kameradinnen und Kameraden, die sich weder von Pfefferspray noch von Polizei-Pferden oder Knüppeln einschüchtern ließen. Ebenfalls sollte hier die Standarte der Franken erwähnt werden, die nur noch in Bruchstücken gerettet werden konnte.

Somit hatten wir unseren absoluten Tages-Tiefpunkt erreicht. Eine Weile dauerte es noch, bis der verbliebene Teil der Apfelfront wieder einigermaßen hergestellt war. Ein paar Kameradinnen und Kameraden verließen dann unseren Zug, der sich in Richtung Neu-Ulm weiterbewegte.

Auf dem Weg begegneten wir der netteren Sorte von Team Green, die uns freundlich den Weg erklärte und uns zu unserem Schutz auch gleich zwei vollbesetzte Kleinbusse hinterher schickte. Diese halfen an jeder Kreuzung unserem zugegebenermaßen schon ziemlich erschöpften Gedächtnis auf die Sprünge uns lotsten uns uns sicher und schnell zum Neu-Ulmer Bahnhof. Kaum hatten wir uns mit unseren speziellen Polizie-Ansteckern für die Hilfbereitschaft bedankt, ereilte sie der Befehl, uns einzukesseln. So begann der gemütlichste Teil der Mai-Schlacht.

Zunächst hatten wir den Kessel noch ganz für uns. Später mussten wir in leider mit ein paar Antifanten teilen. Diese fanden unsere Spielchen alles andere als lustig und beäugten uns misstrauisch. Aber irgendwie mussten wir uns doch von die Tatsache ablenken, dass unserer Wasser-Vorrat allmählich zur Neige ging und wir auf unbestimmte Zeit in der Sonne ausharren mussten – Guantanamera und diverse andere Spielchen erleichterten uns das erheblich!
Unter bayerischer Bespaßung saßen wir also unsere Zeit im Kessel ab, lauschten einer Rede und durften in maximal Dreier-Grüppchen den Kessel verlassen um dringenden menschlichen Bedürfnissen nachzugehen. Was noch erwähnt werden sollte: so manche von uns träumten – wohl schon im Delirium – von einem saftigen Hasenbraten, nachdem so ein putziges Tierchen von einem Polizei-Hund über die grüne Wiese neben uns gejagt worden war...

Kurz und knapp: nach Spiel, Spaß und Spannung in Neu-Ulm wurden wir – erneut mit eigener Eskorte – zurück nach Ulm geleitet. Zuvor mussten wir allerdings glaubhaft machen, dass wir es nicht auf eine Konfrontation mit dem Weltbananentum anlegen, sondern lediglich die Rückfahrt nach Hause antreten wollten.

Die letzten Meter zum Hauptbahnhof wurden wir unserem eigenen Schicksal überlassen. Zugegeben: von da aus hätte man selbst mit dem Orientierungssinn einer Banane den Weg gefunden! Mit einem letzten Gruppenkuscheln verabschiedeten wir uns voneinander und eilten zu unseren Zügen, die auch kurz darauf losfuhren.

Unser Fazit: in Ulm, um Ulm und um Ulm herum – diesen Tag werden wir so schnell nicht vergessen!


 

 
< zurück   weiter >
Polls
Die BIA ist im Stadtrat, was sagen Sie?
 
Who's Online
Aktuell 13 Gäste online